FIFA bildet Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der VAR-Technologie

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Die Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) sind aus dem Fussball nicht mehr wegzudenken, sorgen sie im Fussball doch für mehr Transparenz und höhere Qualität. Mit der entsprechenden Technologie unterstützen sie nicht nur die Schiedsrichter in deren Entscheidungsprozess, sondern garantieren auch faire Spiele.

Wie in anderen Lebensbereichen entwickelt sich die Technologie auch im Sport rasant weiter. Die FIFA will deshalb eine Vorreiterrolle einnehmen und veranstaltete am Donnerstag, 6. Februar, an ihrem Hauptsitz in Zürich mit Vertretern von 13 Wettbewerbsorganisatoren und des IFAB die erste Sitzung der Arbeitsgruppe für Innovationsförderung. Bis 2022 soll die Arbeitsgruppe als Pilotprojekt die nächste Generation der VAR-Technologie entwickeln.

Aufschlussreicher, schneller, erschwinglicher

Die Arbeitsgruppe für Innovationsförderung soll die nächsten Entwicklungsschritte erörtern und koordinieren sowie Erfahrungen und neue Ideen austauschen, die auf folgenden drei Hauptgrundsätzen für die Entwicklung künftiger VAR-Technologien basieren:

  • immer mehr und präzisere Informationen zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses
  • möglichst effiziente Abläufe bei der Videoüberprüfung
  • günstigerer Preis, damit die VAR-Technologie auf allen Stufen eingesetzt werden kann

Angesichts dieser Grundsätze haben folgende drei Ziele bei der Entwicklung oberste Priorität: halbautomatische Abseitstechnologie, preiswerte VAR-Technologie und bessere Informationen für die Fussballfans.

Wer gehört zur Arbeitsgruppe für Innovationsförderung?

Bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die alle über VAR-Erfahrung verfügen, die FIFA bei der Entwicklung der nächsten Generation der VAR-Technologie proaktiv unterstützen möchten und eine Grundsatzvereinbarung mit der FIFA abgeschlossen haben, handelt es sich (in alphabetischer Reihenfolge um die afrikanische Fussballkonföderation (CAF), die asiatische Fussballkonföderation (AFC), den australischen Fussballverband (FFA), den brasilianischen Fussballverband (CBF), den Deutschen Fussball-Bund (DFB), die Deutsche Fussball Liga (DFL), die englische Premier League (EPL), die Major League Soccer (MLS)/die Berufsschiedsrichterorganisation (PRO), den niederländischen Fussballverband (KNVB), den polnischen Fussballverband (PZPN), die Professional Game Match Officials Limited (PGMOL), den spanischen Fussballverband (RFEF), die südamerikanische Fussballkonföderation (CONMEBOL) und die Union der europäischen Fussballverbände (UEFA).

Wie geht es weiter?

Bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2019™ wurden erste Innovationen offiziell getestet, die bis 2022 eingeführt werden könnten. Dazu gehörten erste Offline-Tests mit einer halbautomatischen Abseitstechnologie, neue Kamerawinkel, eine neue VAR-Technologie sowie neue Methoden zur Information der Fans im Stadion. 2020 wird die FIFA in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe weitere Test durchführen.

Eine Zusammenfassung der Testergebnisse wird bei der Jahresgeschäftssitzung 2020 des IFAB präsentiert und anschließend allen Wettbewerbsorganisatoren, die VAR einsetzen oder sonst daran interessiert sind, zur Verfügung gestellt.

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