Einführung ins FIFA-Innovationsprogramm

Die neue lösungsorientierte Innovationsplattform der FIFA. Über das FIFA-Innovationsprogramm fördert die FIFA die Entwicklung innovativer Produkte, die bereits auf dem Markt sind, für einen Einsatz im Fussball aber noch nicht bereit oder zugelassen sind.

 

Dabei kann es sich um völlig neue Produkte von Startups oder neue Variationen bestehender Produkte handeln, die so innovativ sind, dass sie nicht den geltenden Standards und Normen entsprechen. Um für das Programm in Frage zu kommen, muss ein Produkt spezifisch auf eine der im FIFA-Innovationsprogramm festgelegten Herausforderungen eingehen. Für das auf maximal zwei Jahre ausgelegte Programm gilt ein transparentes und einheitliches Verfahren, indem das Produkt nicht nur einen von der FIFA definierten konkreten Bedarf befriedigen muss, sondern im Gegensatz zu vielen anderen Innovationsplattformen binnen einer bestimmten Frist auch ein klares Ziel nach einem vereinbarten Aktionsplan erreichen muss.

Zur Teilnahme am FIFA-Innovationsprogramm muss jeder Interessent das nachfolgend dargelegte Verfahren durchlaufen und bei Einreichen der verlangten Informationen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  1. Das Produkt muss mindestens als Prototyp existieren, wobei dieser physisch oder virtuell präsentiert werden muss.
  2. Das vorgeschlagene Produkt muss auf eine mögliche Lösung für eine im FIFA-Innovationsprogramm definierte Problemstellung darstellen
  3. Der Antragsteller muss als Partner einen tragfähigen Wettbewerbsorganisator präsentieren, der bereit ist, mit dem betreffenden Produkt (Test-)Versuche durchzuführen.
  4. Der Antragsteller muss einen Plan vorlegen, wie die Versuche kontrolliert und überwacht sowie durch eine unabhängige Prüfung bestätigt werden können.
  5. Der Antragsteller muss einen klaren Zeitplan haben, der sich über maximal zwei Jahre erstreckt, und alle Kosten im Zusammenhang mit den ersten vier Punkten übernehmen.

Die FIFA beurteilt danach die Eignung der eingereichten Vorschläge und nimmt eine Sorgfaltsprüfung vor. Im Falle eines positiven Ergebnisses schliessen die FIFA und der Antragsteller einen Vertrag, womit das betreffende Unternehmen Mitglied des Innovationsprogramms nach Massgabe der Bestimmungen eines gemeinsam vereinbarten Projektplans wird. Dieser Projektplan muss sich stets auf die künftige Eignung des Produkts für den Fussball beziehen (Aufnahme in ein FIFA-Qualitätsprogramm oder Zulassung unter dem massgebenden Regelwerk).

Eine zusammenfassende Übersicht über das Projekt sowie die wichtigsten Ergebnisse werden auf der Website des FIFA-Innovationsprogramm veröffentlicht, sobald und solange der Antragsteller Mitglied wird bzw. ist.